
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Fünf Tonnen Haschisch im Guadiana sichergestellt
Nächtliche Verfolgungsjagd endet mit Drogenfund
Bei einem koordinierten Einsatz im Grenzgebiet zwischen Spanien und Portugal haben die Behörden einen bedeutenden Schlag gegen den Drogenschmuggel erzielt. Insgesamt 127 Ballen Haschisch mit einem Gesamtgewicht von über fünf Tonnen wurden aus den Fluten des Guadiana geborgen.
Fluchtversuch der Besatzung
Ausgangspunkt der Maßnahmen war die Entdeckung eines verdächtigen, mit vier Außenbordmotoren ausgestatteten Schnellboots, das sich in der Nacht zum 21. Oktober der Flussmündung bei Ayamonte näherte. Umgehend wurde ein gemeinsamer Einsatz von See-, Land- und Luftstreitkräften der Guardia Civil gestartet. Wie die Behörde mitteilte, waren Einheiten des Maritimen Dienstes, der Seguridad Ciudadana, das Spezialeinsatzteam Pegaso, die GRS sowie die Luftunterstützung im Einsatz.
Internationale Zusammenarbeit
Die Verfolgung des Bootes erfolgte in Abstimmung mit der portugiesischen GNR Marítima und der dortigen Polizei Marítima. Während der Flucht warfen die Verdächtigen die Hanfballen ins Wasser, woraufhin die Einsatzkräfte rund fünf Tonnen des Rauschgifts sicherstellen und an Land bringen konnten.
Ermittlungen laufen
Die Besatzung des Schnellbootes, das beschlagnahmt und zur polizeilichen Untersuchung verbracht wurde, konnte nach dem Verlassen des Fahrzeugs an Land entkommen. Wie die Guardia Civil in einer Mitteilung erklärte, dauern die Nachforschungen zur Ergreifung der Geflohenen an. Wie die Nachrichtenagentur Europa Press zuvor berichtete, wird das sichergestellte Boot unter anderem für weitere Untersuchungen des Vorfalls aufbewahrt.
Quelle: europapress.es