
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Flüchtlingsboot erreicht Cartagena
Boot mit 41 Menschen an der Küste von Murcia eingetroffen
Die spanische Mittelmeerküste bleibt ein zentraler Schauplatz der Migration. Wie die Delegación del Gobierno in der Region Murcia bestätigte, erreichte am Donnerstagmorgen erneut ein Boot die Küste. Es legte an der Cala Dentoles nahe Cartagena an, einem Abschnitt, der in den vergangenen Jahren immer wieder von Schleusern als Anlaufpunkt genutzt wird.
An Bord befanden sich nach Behördenangaben insgesamt 41 Personen. Unter ihnen waren eine Frau sowie sechs Migranten, bei denen der Verdacht besteht, dass sie minderjährig sind. Eine endgültige Altersfeststellung steht in solchen Fällen jedoch meist erst nach medizinischen Untersuchungen fest.
Ein Teil der Angekommenen musste mit leichten Verletzungen in das Hospital Santa Lucía der Hafenstadt gebracht werden. Die übrigen Personen wurden in das Centro de Atención Temporal a Extranjeros (CATE) von Cartagena überführt. Dort werden sie zunächst versorgt und registriert. Anschließend werden alle Fälle der Policía Nacional übergeben, die die entsprechenden Rückführungsverfahren einleitet.
Die Route über das Mittelmeer bleibt eine der gefährlichsten der Welt. Immer wieder kommen Boote mit teils dramatisch überladenen Kapazitäten an den Küsten Südspaniens an. Die Behörden der Region Murcia stehen angesichts der wiederkehrenden Ankünfte vor der Aufgabe, die Ankommenden schnell und rechtskonform zu versorgen, wie es die geltenden Regelungen vorsehen. Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, war die Überfahrt dieses Mal ohne größere Zwischenfälle verlaufen, die medizinische Versorgung vor Ort sei jedoch notwendig gewesen.
Quelle: europapress.es