Feuer in Schweinestall: 3.300 Tiere gerettet

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Benaguasil

Feuer in Schweinestall: 3.300 Tiere gerettet

von Redaktion2 Min. Lesezeit

Drama in der Schweinehaltung: Schnelles Eingreifen verhindert Katastrophe

In der Gemeinde Benaguasil bei Valencia ist es am Samstag zu einem Großbrand in einer Schweinezucht gekommen. Wie die Guardia Civil mitteilte, konnten alle rund 3.300 Tiere sowie fünf Mitarbeiter des Betriebs unversehrt aus der Gefahrenzone gebracht werden. Der Vorfall ereignete sich am Camino Viejo de Vilamarxant, wo das Feuer in der Anlage ausgebrochen war.

Zunächst galt die Aufmerksamkeit der Rettungskräfte den Menschen: Beamte der Guardia Civil und der örtlichen Polizei drangen in die verrauchten Hallen vor, um die fünf Arbeiter zu lokalisieren und herauszuholen. Glücklicherweise konnten diese das Gelände aus eigener Kraft verlassen, bleibende Schäden trug niemand davon.

Lebensgefahr für die Tiere

Erst nachdem die Arbeiter in Sicherheit waren, richtete sich der Fokus auf die etwa 3.300 Schweine. Die größte Gefahr für die Tiere ging nicht nur von den Flammen selbst aus, sondern vor allem von der starken Rauchentwicklung, die weithin sichtbar war. Die Einsatzkräfte begannen daraufhin, die Tiere in ruhigere und sicherere Bereiche des Stalls zu treiben, um sie vor dem Rauch zu schützen. Dieser Kraftakt gelang – alle Schweine überlebten.

Ein besonderes Risiko stellten zudem mehrere Propangasflaschen dar, die in der Nähe der Feuerstelle lagerten. Diese wurden von den Helfern umgehend entfernt, wodurch die Gefahr von Explosionen und einer weiteren Ausbreitung des Brandes deutlich reduziert werden konnte.

Nachbarliche Hilfe und Feuerwehr im Einsatz

Wie die Behörden weiter berichten, griffen auch Anwohner der angrenzenden Grundstücke mutig ein. Sie versuchten, mit eigenen Gartenschläuchen das Fortschreiten der Flammen aufzuhalten, bis die Berufsfeuerwehr eintraf. Rund zwölf Feuerwehrleute der Stützpunkte Paterna, l'Eliana und Catarroja waren letztlich nötig, um den Brand vollständig zu löschen.

Trotz der erheblichen Sachschäden an der Produktionsstätte zeigt sich die Guardia Civil erleichtert: Das koordinierte Vorgehen von Einsatzkräften und Bevölkerung habe Schlimmeres verhindert. Die Aktion endete ohne Personenschäden und ohne Tierverluste, wie der „Europa Press“ berichtete.


Quelle: europapress.es

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