Feuer bei Girona außer Kontrolle

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

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Feuer bei Girona außer Kontrolle

von Clara Weber

Während Spanien in eine neue Hitzewelle rutscht, flammt im Nordosten des Landes ein gefährlicher Waldbrand auf. Das Feuer bei La Bisbal de l’Empordà im Umland von Girona hat sich rasant ausgebreitet und große Schäden angerichtet.

Flammen fressen sich durch die Landschaft

Wie örtliche Einsatzkräfte berichten, wurden bereits rund 2.300 Hektar Land von den Flammen erfasst. Mindestens ein Wohnhaus und eine typische katalanische Masía – ein landwirtschaftliches Anwesen – sind den Feuern zum Opfer gefallen. Die Löscharbeiten laufen auf Hochtouren: Nach Angaben der Behörden ist der Brand derzeit zu etwa 70 Prozent stabilisiert.

Sieben Orte in Teilen abgeriegelt

Aus Sicherheitsgründen wurden sieben umliegende Gemeinden teilweise abgeriegelt. Die Bewohner sind aufgerufen, ihre Häuser vorerst nicht zu verlassen, solange die Einsätze andauern. In der Nacht von Freitag auf Samstag waren rund 500 Helfer im Einsatz, darunter auch Einheiten der spanischen Militäreinheit UME, die bei besonders schweren Bränden angefordert wird.

Hitzewelle als Brandbeschleuniger

Der Brand ist kein Einzelfall. Das ganze Land leidet unter einer erneuten Hitzewelle, die die Waldbrandgefahr drastisch erhöht. Die Kombination aus extremer Trockenheit und hohen Temperaturen verwandelt weite Teile Spaniens in Zunder. Die Behörden warnen vor weiterer Gefahr – die kommenden Tage bleiben kritisch.


Quelle: 20minutos.es