Fast 1,5 Tonnen Kokain auf Fähre entdeckt

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Valencia

Fast 1,5 Tonnen Kokain auf Fähre entdeckt

von Redaktion3 Min. Lesezeit

Drogenfund in Valencia

Bei einer routinemäßigen Kontrolle im Hafen von Valencia sind Zollbeamte auf einen großen Drogenfund gestoßen. Wie die Steuerbehörde mitteilte, entdeckten die Einsatzkräfte fast 1,5 Tonnen Kokain in einem Lastwagen, der mit einer Fähre von Ibiza auf dem Festland ankam.

Kontrolle mit moderner Technik

Die Beamten der Zollfahndung hatten den Lastwagen am vergangenen Freitag im Rahmen ihrer regelmäßigen Überprüfungen im Fährhafen genauer unter die Lupe genommen. Dabei kam ein spezielles Röntgenfahrzeug namens „Medusa“ zum Einsatz. Bei der Überprüfung fiel auf, dass der Transporter an verschiedenen Stellen unterschiedliche Dichten aufwies, was auf mögliche Verstecke hindeutete.

Drogen im Wert von Millionen

Die anschließende Untersuchung förderte zutage, was die Beamten vermutet hatten: Hinter einer Tarnvorrichtung verbargen sich zahlreiche Pakete. Ein Drogenschnelltest schlug an, der Kokain nachwies. Insgesamt beschlagnahmten die Ermittler 1.420 Kilogramm der Substanz. Der Fahrer, ein Mann aus Rumänien, wurde noch vor Ort festgenommen. Die Ware und der Beschuldigte wurden den Behörden in Valencia übergeben.

Moderne Scanner-Technik im Einsatz

Die Fahnder des Zolls hatten bei der Kontrolle auf dem Fährschiff aus Ibiza einen Spezialscanner eingesetzt. Dieses als "Medusa" bekannte Gerät durchleuchtet Fahrzeuge und erkennt auch Verstecke in Ladungen. Bei einem Lastwagen zeigte das Röntgenbild Unregelmäßigkeiten.

Die Beamten entdeckten hinter einer Tarnvorrichtung aus Kartons ein umfangreiches Drogenversteck. Insgesamt beschlagnahmten sie 1.420 Pakete mit Kokain. Der Fahrer des Fahrzeugs, ein rumänischer Staatsbürger, wurde noch am Hafen festgenommen und einem Ermittlungsrichter in Valencia vorgeführt.

Die "Medusa"-Einheit, die mit Röntgentechnik Fahrzeuge auf Drogenverstecke oder illegale Waren untersucht, spielte bei dem Fund eine zentrale Rolle. Die Kontrollen finden regelmäßig an den Fährterminals statt, die das spanische Festland mit den Balearen verbinden. Die Behörden setzen dabei auch auf die Überprüfung von Fahrzeugen mit spezieller Scannertechnik, um Verstecke und ungewöhnliche Ladegutdichten aufzuspüren.

Schmuggel über die Balearen-Route

Die beschlagnahmte Kokainmenge von rund 1,4 Tonnen befand sich in einem Fahrzeug, das mit der Fähre aus Ibiza angekommen war. Bei der Auswertung der Scannerbilder war den Beamten aufgefallen, dass sich im Laderaum des Fahrzeugs zwei unterschiedlich dichte Bereiche befanden. Nachdem die Kontrolleure die Fracht genauer untersuchten, entdeckten sie hinter einer Tarnvorrichtung zahlreiche Pakete, die bei einem Drogenschnelltest positiv auf Kokain reagierten.

Der Fahrer, ein rumänischer Staatsbürger, wurde noch am selben Ort festgenommen. Das Fahrzeug, die Ladung und der Beschuldigte wurden zur Dienststelle der Zollbehörde gebracht. Die Ermittlungen hat das zuständige Instruktionsgericht in Valencia übernommen.

Moderne Scanner-Technik im Einsatz

Bei der Kontrolle kam ein spezielles Fahrzeug namens "Medusa" zum Einsatz, das mit Röntgentechnik arbeitet. Damit können die Beamten Lastwagen und Transporter schnell durchleuchten, ohne sie öffnen zu müssen. Laut Einschätzung der Ermittler waren bei dem Fahrzeug Unregelmäßigkeiten in der Ladung aufgefallen.

Schmuggelroute über die Balearen

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Routenwahl von Drogenhändlern. Die Fährverbindung von den Balearen zum spanischen Festland wird von den Behörden zwar regelmäßig kontrolliert, wie dieser Fund zeigt. Nach Angaben der Steuerbehörde sind die Kontrollen im Hafen von Valencia ein wichtiger Bestandteil der Strategie gegen Drogenschmuggel.

Die zuständigen Behörden arbeiten bei solchen Aktionen mit speziellen Scannerfahrzeugen, um Fahrzeuge ohne zeitaufwendige Beladungskontrollen zu durchleuchten. Die Ermittlungen dauern an, der Fahrer wurde einem Haftrichter vorgeführt.


Quelle: europapress.es

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