
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Fahrer ohne Führerschein und mit 1,6 Promille verursacht Unfall
Irreguläre Fahrt endet mit Aufprall
In den frühen Morgenstunden des Sonntags, gegen 04:00 Uhr, wurde eine Streifenpatrouille der Policía Local in Segorbe auf einen Pkw aufmerksam, der sich auffällig und nicht regelkonform im Straßenverkehr bewegte. Kurz darauf kam es zur Kollision: Der beobachtete Fahrer fuhr auf ein parkendes Fahrzeug auf. Dies berichtet die Stadtverwaltung von Segorbe auf ihrer offiziellen Webseite.
Die herbeieilenden Polizeibeamten sicherten die Unfallstelle und nahm die Personalien des verunfallten Fahrers auf. Die anschließenden standardmäßigen Kontrollen offenbarten schwere Verstöße.
Doppelte Rechtsverletzung
Die Ermittlungen ergaben zwei klare Verstöße gegen die Verkehrssicherheit. Erstens verfügte der Mann über keine gültige Fahrerlaubnis. Zweitens zeigte eine durchgeführte Atemalkoholanalyse einen Wert, der die gesetzlich zulässige Promillegrenze um das Vierfache überstieg. In Spanien liegt die allgemeine Obergrenze für erfahrene Fahrer bei 0,5 Promille im Blut, was einem Atemalkoholwert von etwa 0,25 Milligramm pro Liter entspricht. Eine Vervierfachung deutet somit auf einen extremen Rauschzustand hin.
Ermittlungen und Appell der Behörden
Aufgrund dieser Feststellungen leitete die Policía Local ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf zwei Straftaten gegen die Verkehrssicherheit ein. Die Behörde nutzte die Gelegenheit für eine eindringliche Mahnung. Sie wies in ihrer Stellungnahme auf die erhebliche Gefahr solchen Verhaltens für alle Verkehrsteilnehmer hin. Zugleich betonten die Beamten, dass ihr schnelles Eingreifen möglicherweise schwerwiegendere Folgen, bis hin zu Todesfällen, verhindert habe.
Die genaue Identität des Fahrers sowie mögliche Vorstrafen wurden von offizieller Seite nicht mitgeteilt. Das Verfahren liegt nun bei den zuständigen Justizbehörden.
Quelle: europapress.es