Ein Toter nach Crash auf der A-3 bei Valencia

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

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Ein Toter nach Crash auf der A-3 bei Valencia

von Sabine Keller

Es war 5:52 Uhr, als der Notruf die Einsatzleitstelle erreichte. Ein Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen. Für einen der beiden Insassen kam jede Hilfe zu spät. Am frühen Sonntagmorgen endete eine Fahrt auf der A-3 in Richtung Valencia tödlich. Ein 53 Jahre alter Mann starb an der Unfallstelle bei Kilometer 267, wie das Zentrum für Information und Koordination von Notfällen (CICU) mitteilte. Sein 46-jähriger Beifahrer erlitt Rippenverletzungen und wurde vom Notarztdienst (SAMU) und einem Rettungswagen mit Basisversorgung (SVB) ins Krankenhaus von Requena gebracht.

Einsatz bei Dunkelheit: Bergung und Erstversorgung

Der Unfall, bei dem nach Angaben der Verkehrsleitzentrale kein weiteres Fahrzeug beteiligt war, löste eine aufwändige Rettungsaktion aus. Neben den Rettungskräften rückte auch die Feuerwehr des Provinzkonsortiums von Valencia aus. Ihre Aufgabe: die technische Rettung eines der Männer aus dem Fahrzeugwrack. Eine Bergung, die sich in der dunklen Morgenstunde abspielte und die letzte Hoffnung für den später Verstorbenen bedeutete.

Die nackte Statistik und das persönliche Drama

Jeder dieser kurzen Nachrichtenagentur-Meldungen steht für ein zerbrochenes Leben, für eine Familie in Trauer, für einen Morgen, der alles verändert hat. "Ein Toter, ein Verletzter" – diese nüchterne Bilanz, über die Europa Press berichtet, verschleiert das ganze Ausmaß der Tragödie. Die Ursache des Alleinunfalls ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Ermittelt die Polizei zu schnell? Müdigkeit? Ein technischer Defekt? Die Fragen bleiben, die Antworten fehlen.

Während der Verletzte im Hospital de Requena behandelt wird, beginnt für die Angehörigen des Toten der worst-case-Albtraum. Ein Sonntag, der für andere mit Ausschlafen oder Frühstück beginnt, bedeutet für sie einen Sturz in bodenlose Verzweiflung. Diese Meldungen sind mehr als regionale Kurznachrichten. Sie sind stille Anklagen gegen die Routinegefahr auf unseren Straßen, gegen jedes "Ach, das passt schon" bei Müdigkeit oder Überhöhung der eigenen Fähigkeiten.

Quellenangabe: Die Informationen zu diesem Vorfall basieren auf einer Meldung der Nachrichtenagentur Europa Press, die sich auf Angaben des Centro de Información y Coordinación de Urgencias (CICU), der Verkehrsleitzentrale und des Consorcio Provincial de Bomberos de Valencia stützt.


Quelle: europapress.es