
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Drei Unfälle am Montag sorgen für kilometerlange Staus auf der Costa del Sol
Stauwelle auf der Hauptverbindung
Ein Montag auf der Autovía A7, der wichtigen Verkehrsachse der Costa del Sol, entwickelte sich zum Albtraum für viele Autofahrer. Innerhalb eines Nachmittags sorgten drei separate Ereignisse für eine Serie von kilometerlangen Staus in Richtung Málaga.
Zwei frühe Zwischenfälle bei Torremolinos und Benalmádena
Der erste Alarm ging nach Angaben des Servicio de Emergencias 112 Andalucía um 15:30 Uhr ein: Ein Fahrzeug stand auf der A7 bei Torremolinos in Flammen. Das koordinierende Zentrum mobilisierte rasch den Provinzialen Feuerwehrkonsortium, die Verkehrspolizei der Guardia Civil, Streckenwartung und lokale Polizei. Die Löscharbeiten führten zur Sperrung der rechten Spur. Das Fahrzeug wurde total zerstört, Personen wurden jedoch nicht verletzt. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.
Fast zeitgleich, nur wenige Kilometer weiter auf der Strecke bei Benalmádena, kollidieren zwei Transporter und ein PKW. Auch hier, wie die 112 berichtete, gab es keine ernsten Personenschäden. Die Einsatzkräfte, einschließlich sanitärer Dienstleister des 061, wurden zwar alarmiert, doch eine medizinische Behandlung war nicht notwendig. Die Kombination dieser beiden Ereignisse – der Brand und die Dreifachkollision – führte laut der Dirección General de Tráfico (DGT) zunächst zu einem Rückstau von bis zu neun Kilometern.
Dritter Unfall am Tunnel von Nagüeles in Marbella
Als sich die Situation gegen später etwas entspannt hatte und die Staus auf etwa einen Kilometer reduziert waren, folgte ein weiterer Zwischenfall. Gegen 18:20 Uhr gab es einen neuen Auffahrunfall zwischen drei Fahrzeugen auf der A7 bei Marbella, konkret an der Einfahrt zum Tunnel von Nagüeles. Dieser verursachte, wie die DGT bestätigte, erneut zwei Kilometer Rückstau. Der Servicio de Emergencias 112 Andalucía meldete auch für diesen Fall keine Verletzten.
Rückkehr zur Normalität
Alle betroffenen Fahrzeuge wurden mittlerweile von der Fahrbahn entfernt, was die Rückkehr zum normalen Verkehrsfluss ermöglichte. Neben den Hauptereignissen gab es laut DGT auch weitere, kleinere Staus während des Nachmittags, beispielsweise auf der A7 bei San Pedro de Alcántara in beide Richtungen und auf der A357 Richtung Campillos.
Die schnelle Koordination der verschiedenen Einsatzdienste – von Feuerwehr über Polizei bis zu Straßenwartung – konnte sicherstellen, dass bei allen drei Vorfällen, die erhebliche Verkehrsstörungen verursachten, keine Personen schwer verletzt wurden. Die Ereignisse zeigen einmal mehr die Sensibilität dieser stark befahrenen Küstenautobahn für Zwischenfälle, die rasch große Auswirkungen haben.
Quelle: malagahoy.es