
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Drei Fischer vor El Hierro gerettet
Nächtlicher Einsatz auf hoher See
In den frühen Morgenstunden hat die spanische Seenotrettung drei Besatzungsmitglieder eines Fischerboots aus einer kritischen Lage befreit. Der Kutter war rund 230 Kilometer südwestlich der Kanareninsel El Hierro manövrierunfähig geworden und trieb hilflos im Atlantik.
Wie die Seenotleitung mitteilte, hatte das Schiff den Hafen von La Restinga zwei Tage zuvor verlassen. Gegen 19:30 Uhr meldete sich die Crew erstmals beim Kontrollzentrum in Teneriffa und schilderte erhebliche technische Probleme. Nach Angaben der Behörde konnte zunächst kein direkter Kontakt hergestellt werden – erst zwei Stunden später gelang die Kommunikation. Zu diesem Zeitpunkt berichteten die Fischer, dass sie aktiv Wasser aus dem Boot pumpten.
Koordinierter Rettungseinsatz
Die Rettungskräfte aktivierten umgehend den Rettungshubschrauber Helimer 204. Parallel wurde die in der Nähe befindliche Yacht „DRAAK“ angewiesen, zunächst Unterstützung zu leisten und die Position zu sichern. Die eigentliche Evakuierung erfolgte schließlich auf dem Luftweg: Der Hubschrauber nahm die drei Männer an Bord und brachte sie zurück zur Insel El Hierro.
Der Zustand der Geretteten wurde von den Einsatzkräften nicht näher spezifiziert, es gab jedoch keine Hinweise auf Verletzte. Das havarierte Schiff selbst blieb zunächst auf See zurück. Die Ursache für die technischen Ausfälle war vor Ort nicht zu klären.
Quelle: europapress.es