
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Cádiz: Rekordjahr bei Ferienwohnungen
Ferienwohnungen boomen an der Küste
Die Provinz Cádiz hat im Jahr 2025 einen bedeutenden Meilenstein im Tourismussektor erreicht: Mehr als eine Million Übernachtungen wurden in touristischen Apartments registriert. Damit sichert sich die Region den dritten Platz innerhalb Andalusiens. Wie das Institut für Statistik und Kartographie Andalusiens (IECA) mitteilt, entschieden sich insgesamt 331.156 Reisende für diese Unterkunftsart.
Spanische Gäste dominieren das Bild
Besonders auffällig ist die Herkunft der Gäste: Rund 225.000 der Urlauber kamen aus Spanien, während gut 106.000 aus dem Ausland anreisten. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei etwa drei Tagen. Bei den internationalen Besuchern führten Briten und Deutsche die Liste an – jeweils über 13.000 Gäste reisten aus diesen Ländern an. Auch Niederländer waren mit mehr als 6.000 Ankünften stark vertreten.
Lokale und überregionale Nachfrage
Unter den spanischen Touristen zeigt sich ein interessantes Bild: Fast die Hälfte von ihnen (108.581) stammte aus Andalusien selbst, während 116.546 aus anderen Regionen anreisten. Besonders reisefreudig zeigten sich Madrilenen: Über 34.000 von ihnen buchten eine Ferienwohnung in der Provinz und sorgten für rund 134.000 Übernachtungen. Es folgten Besucher aus der Extremadura (mehr als 12.000) und aus Katalonien (über 11.000).
Hauptstadt führt, Küstenorte folgen
Mit deutlichem Abstand führt die Hauptstadt Cádiz die Statistik an: 96.525 Touristen sorgten für 218.595 Übernachtungen in den dortigen Apartments. Auf Platz zwei folgt Barbate mit 148.952 Übernachtungen und 36.104 Gästen. Jerez de la Frontera verzeichnete 99.177 Übernachtungen bei 35.368 Ankünften. Dahinter reihen sich Rota (80.704 Übernachtungen) und Conil de la Frontera (62.845 Übernachtungen) ein. Die Zahlen unterstreichen die wachsende Bedeutung dieser Unterkunftsform für den regionalen Tourismus.
Die Daten basieren auf Informationen des Instituts für Statistik und Kartographie Andalusiens, die von Europa Press ausgewertet wurden.
Quelle: europapress.es