
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Brandstifter nach Caravan-Feuer festgenommen
Verdächtiger nach Brandserie in Palma identifiziert
Nach dem Brand einer Caravan auf einem Parkplatz im Stadtteil Son Hugo hat die Polizei am späten Mittwochabend einen Tatverdächtigen festgenommen. Wie die Behörden mitteilten, handelt es sich um einen etwa 30 Jahre alten Mann. Die Ermittler des zuständigen Fachkommissariats hatten den Beschuldigten nach mehreren Zeugenbefragungen und technischen Auswertungen identifiziert.
Feuer breitete sich auf Nachbarfahrzeuge aus
Der Vorfall ereignete sich gegen 13:00 Uhr, als das Feuer in einer abgestellten Caravan ausbrach. Die Flammen griffen auf mindestens zwei weitere geparkte Fahrzeuge über, bevor sie gelöscht werden konnten. Menschen kamen nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden. Der Ursprung des Brandes lag nach Angaben der Einsatzkräfte in einer Butangasflasche, die in der Caravan aufbewahrt worden war.
Stadtverwaltung greift mit sofortiger Anordnung durch
Als Konsequenz aus dem Vorfall hat die Stadtverwaltung von Palma umgehend eine Anordnung erlassen, die das Abstellen von Butangasflaschen und anderen brennbaren Materialien im Freien untersagt. Kontrollen zur Durchsetzung dieser Maßnahme sollen in den kommenden Tagen verstärkt durchgeführt werden.
Zeugen lieferten entscheidende Hinweise
Die Ermittlungen kamen durch Aussagen mehrerer Augenzeugen voran, die kurz vor Ausbruch des Feuers verdächtige Personen in unmittelbarer Nähe des Parkplatzes beobachtet hatten. Die Polizei verweist darauf, dass die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind. Weitere Vernehmungen und die Auswertung von Spuren stünden an, so ein Sprecher.
Sozialdienst unterstützt betroffene Anwohner
Die städtischen Sozialdienste haben die durch den Brand geschädigten Personen betreut. Ihnen wurden Angebote aus dem kommunalen Hilfskatalog unterbreitet. Vier der betroffenen Menschen haben zwischenzeitlich eine Unterkunft beantragt. Die Behörden gehen davon aus, dass die Zahl der Hilfesuchenden noch steigen könnte. Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, bleibt die genaue Brandursache Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Quelle: europapress.es