
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Bekenntnis zur Vielfalt
Ein Zeichen für Gleichberechtigung
Mit einer offiziellen Zeremonie hat die Gemeinde Nerja den Internationalen Tag des LGTBIQ+-Stolzes begangen, der jährlich am 28. Juni begangen wird. Im Mittelpunkt standen Forderungen nach Sichtbarkeit, Anerkennung und einem respektvollen Miteinander. Wie die Plattform Axarquía Plus berichtet, verlas das in Nerja verwurzelte Paar Benita Duarte und Liz Mariela Escobar das diesjährige Manifest. Der Text lehnt sich an die Vorlage der spanischen Gemeindevereinigung FEMP an und ruft zur Verteidigung der Menschenrechte, Chancengleichheit und zum Kampf gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität auf.
Auszeichnung für Vorbilder
Ein besonders bewegender Moment war die Verleihung der zweiten Auflage des Preises „Orgullo de Nerja“ (Stolz von Nerja). Ausgezeichnet wurden Jéssica López und Pedro Carlos González, zwei Personen mit enger Verbindung zur lokalen LGTBIQ+-Szene. Die Ehrung würdigte ihren langjährigen Einsatz, ihr Engagement für Sichtbarkeit sowie ihre Rolle als Vorbilder für Inklusion und Respekt in der Stadt.
Bürgermeister José Alberto Armijo gratulierte den Geehrten und betonte: „Wir arbeiten weiter daran, dass alle Menschen in Freiheit, mit gleichen Rechten und ohne Diskriminierung leben können.“ Er hob zudem die Zusammenarbeit mit dem Verein Axarquía Diversa hervor, der Aufklärungsinitiativen und Unterstützungsangebote für die Community koordiniert. „Mit diesem Akt bekräftigt Nerja sein entschlossenes Eintreten für die Rechte von LGTBIQ+-Personen und fördert Maßnahmen für eine gerechtere, vielfältigere und inklusivere Gesellschaft“, so der Bürgermeister abschließend.
Quelle: axarquiaplus.es