
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Aufzugunglück: Zwei Bewohner außer Lebensgefahr
Positive Entwicklung im Krankenhaus
Im Fall des schweren Aufzugunglücks in einer Seniorenresidenz in Vélez-Málaga gibt es eine erste ermutigende Nachricht. Wie die andalusische Regionalregierung mitteilte, konnten zwei der vier verletzten Bewohner die Intensivstation des Krankenhauses von Axarquía verlassen und wurden auf eine reguläre Station verlegt. Die beiden anderen Verletzten befinden sich weiterhin in kritischem Zustand auf der Intensivstation.
Tödlicher Absturz am frühen Abend
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, dem 14. Oktober, gegen 20:40 Uhr. Ein Aufzug, in dem sich sechs Bewohner der Einrichtung befanden, stürzte von der zweiten Etage in den Untergeschossbereich des Gebäudes. Für zwei der Insassen kam jede Hilfe zu spät: Eine 82-jährige Frau und ein 91-jähriger Mann erlagen noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Die Feuerwehr musste die eingeschlossenen Personen aus derKabine befreien und anschließend zur medizinischen Versorgung in das nahegelegene Krankenhaus bringen.
Offene Fragen zur Unglücksursache
Die genauen Umstände des Absturzes sind weiterhin Gegenstand laufender Ermittlungen der Nationalpolizei. Sowohl die Kriminalpolizei als auch die Spurensicherung haben die technischen Anlagen der Residenz untersucht, um Hinweise auf die Ursache des Versagens zu sammeln. Eine offizielle Erklärung steht noch aus. Die Behörden prüfen derzeit mehrere Theorien, darunter einen technischen Defekt oder Materialermüdung an der Aufzugsanlage.
Die Betreibergesellschaft der Senioreneinrichtung widerspricht indes Spekulationen über mögliche Versäumnisse bei der Wartung. Wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte, habe der betroffene Aufzug die letzte technische Prüfung ohne Beanstandungen bestanden. Zudem sei die komplette Aufzugsanlage des Zentrums erst im Jahr 2023 erneuert worden. Die Verantwortlichen betonen, man arbeite eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen, um die genaue Absturzursache zu rekonstruieren.
Quelle: axarquiaplus.es