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Andalusien legt Rechtsmittel gegen Wohnungsdekrete ein
Einigkeit im Koalitionsstreit
Manuel Gavira, Vizepräsident der andalusischen Regionalregierung, hat sich hinter die Entscheidung gestellt, gegen die beiden Wohnungsdekrete der spanischen Zentralregierung juristisch vorzugehen. Bei einem Pressetermin in Marbella betonte der Politiker der Koalitionspartei Vox, dass er die Ankündigung der Regionalverwaltung vollumfänglich unterstütze.
Klares Bekenntnis zur Regierungslinie
Auf die Frage, ob er das von der Wohnungsbauministerin angekündigte Rechtsmittel befürworte, antwortete Gavira mit Nachdruck: "Wie könnte ich das nicht unterstützen, schließlich bin ich Teil der andalusischen Regierung." Er unterstrich dabei die Geschlossenheit des Kabinetts: Trotz der Tatsache, dass die Regierung aus zwei Parteien bestehe, agiere man in Andalusien als eine Einheit.
Kritik an der Wohnungspolitik der Zentralregierung
Gavira begründete seine Zustimmung mit den negativen Auswirkungen der Dekrete. "Wenn dieser Erlass schlecht für den Wohnungsmarkt ist, dann ist er schlecht für Eigentümer und Mieter in Andalusien", erklärte der Minister für Tourismus, Justiz und Deregulierung. Er teilte die Entscheidung inhaltlich und warf der Regierung von Pedro Sánchez vor, seit acht Jahren Maßnahmen zur Steigerung des Wohnungsangebots zu versprechen, ohne jedoch konkrete Ergebnisse zu liefern. Bislang habe man "absolut nichts" erreicht, so Gaviras Kritik.
Die Regionalregierung Andalusiens reagiert damit auf die von der Zentralregierung über die Ständige Deputation verabschiedeten Dekrete, die nach Ansicht der andalusischen Behörden den Wohnungsmarkt in der Region belasten würden.
Bei dem Artikel handelt es sich um eine bearbeitete Zusammenfassung, die auf Informationen von Europa Press basiert.
Quelle: europapress.es