
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Algeciras' Bürgermeister weist Vorwürfe zurück
Anschuldigungen „rottenfalls negiert“
Im politischen Klima Spaniens sorgt ein Fall aus Andalusien für Aufsehen: Der Bürgermeister von Algeciras, José Ignacio Landaluce, hat sich öffentlich gegen eine Anzeige wegen mutmaßlicher sexueller Belästigung zur Wehr gesetzt. Der Politiker, der zugleich Mitglied des Senats ist, bezeichnete die Vorwürfe in einer Videobotschaft als haltlos und kündigte an, sich juristisch zur Wehr zu setzen. Die Hintergründe der Anzeige sind bislang nur bruchstückhaft bekannt.
Kampfansage an die Justiz
Landaluce betonte, er werde seine Unschuld beweisen und kündigte an, dass sein Anwalt Akteneinsicht beim Obersten Gerichtshof beantragen werde. Er wies darauf hin, dass die Anzeige nach bisherigem Kenntnisstand noch nicht einmal zur Bearbeitung zugelassen wurde. Der Bürgermeister appellierte an die Öffentlichkeit, seine Unschuldsvermutung zu respektieren und nicht vorschnell zu urteilen. Er wolle sich nicht auf Spekulationen über mögliche Hintermänner einlassen, so Landaluce weiter.
Rückendeckung für die eigene Person
In seiner Stellungnahme erinnerte der Politiker an eine frühere Anzeige der Sozialistischen Partei (PSOE), die ebenfalls nicht zur Verhandlung zugelassen worden war. Er zeigte sich kämpferisch und betonte, dass er seine Arbeit für die Stadt uneingeschränkt fortsetzen werde. Landaluce kündigte an, bei den Kommunalwahlen im Mai 2027 erneut als Kandidat anzutreten. Er sehe sich durch die Anschuldigungen nicht von seinem Weg abbringen und werde weiterhin mit voller Hingabe für die Bürger von Algeciras arbeiten, versicherte er.
Wie die Zeitung Europa Sur berichtet, soll eine Frau die Anzeige wegen des mutmaßlichen Vorfalls eingereicht haben. Landaluce selbst machte keine Angaben zum Inhalt der Anschuldigungen, stellte aber klar: „Ich weiß, was ich getan habe und was nicht.“ Er vertraue auf ein faires Verfahren und werde alles Nötige tun, um die Vorwürfe zu entkräften.
Quelle: europapress.es