
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
120 Arbeitsuchende vernetzen sich in Nerja
Strategien für den Arbeitsmarkt der Zukunft
Im andalusischen Nerja haben sich heute 120 Teilnehmer des Beschäftigungsprogramms EnRuta zu einer regionalen Informations- und Aktivierungsveranstaltung versammelt. Das Zentrum für Ausbildung und Beschäftigung der Stadt diente als Schauplatz für den Austausch über neue Wege der Jobsuche und Qualifizierung. Die Initiative, getragen von der Provinzverwaltung Málagas und unterstützt durch das örtliche Personaldezernat, zielt darauf ab, die Vermittlungschancen von Arbeitsuchenden mit besonderen Schwierigkeiten beim Marktzugang zu erhöhen.
Kreativität und KI als Werkzeuge
Die Veranstaltung setzte ihren Fokus auf zeitgemäße Methoden der Stellensuche. Diskutiert wurden unter anderem der Einsatz künstlicher Intelligenz zur Identifikation beruflicher Perspektiven sowie kreative Ansätze zur Eigeninitiative. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Optionen der Selbstständigkeit und des Unternehmertums als Alternative zur klassischen Anstellung. In einer offenen Gesprächsrunde beleuchteten die Anwesenden zudem die Entwicklungsmöglichkeiten des ländlichen Raums und die dafür verfügbaren regionalen Ressourcen.
Kommunale Unterstützung als Schlüssel
Die für Personal zuständige Stadträtin Ángela Díaz betonte den Stellenwert der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Verwaltungsebenen. Man wolle den Bürgern von Nerja dadurch bessere Werkzeuge an die Hand geben, um ihre beruflichen Kompetenzen zu erweitern und den Herausforderungen des Arbeitsmarktes gewachsen zu sein. Wie die teilnehmenden Institutionen verlauten ließen, sieht man in der Verzahnung von Beratung, Ausbildung und Vernetzung einen zentralen Baustein für eine erfolgreiche Integration.
Breites Bündnis für die Region
Neben der Provinzabgeordneten für Beschäftigung, María del Carmen Márquez, und Stadträtin Díaz nutzten weitere Fachleute die Gelegenheit zum Austausch. So waren Vertreter der Handelskammer Málaga, des Gründerzentrums CADE Nerja, der ländlichen Entwicklungsgruppe der Axarquía sowie des Tourismusverbands APTA vor Ort. Das Treffen verdeutlichte das gemeinsame Bestreben, die Beschäftigungsquote in der Region Costa del Sol Oriental-Axarquía nachhaltig zu steigern.
Quelle: axarquiaplus.es