
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
101 Migranten vor Cartagena aufgegriffen
Großeinsatz vor der Küste Murcias
Gleich sieben Schlauchboote haben die Behörden am Montag im Mittelmeer vor der Region Murcia abgefangen. Nach Angaben der Regierungsdelegation handelte es sich um insgesamt 101 Menschen, die sich in den Booten befanden. Die Einsatzkräfte von Guardia Civil, Seenotrettung und Zollüberwachung waren den Vormittag über im Einsatz, um die Fahrzeuge zu stoppen.
Zwei Wellen von Ankünften
Die ersten beiden Boote wurden bereits früh vom Überwachungssystem SIVE an der Küste entdeckt. An Bord befanden sich zehn beziehungsweise 42 Personen. Die Beamten trafen die Migranten an Land in Cala Reona und Punta de la Espada an und nahmen sie dort fest. Die übrigen fünf Boote lagen weiter draußen auf See, zwischen zehn und fünfzehn Seemeilen vor dem Küstenabschnitt von Monte Cenizas. Hier kamen die Schiffe der Küstenwache zum Einsatz, um die Boote mit insgesamt 49 Insassen abzufangen.
Zusammensetzung der Gruppen
Unter den 101 aufgegriffenen Menschen waren 83 erwachsene Männer, vier Frauen und 14 Minderjährige. Nach der Ankunft im Hafen von Cartagena übernahm das Rote Kreuz die Erstversorgung. Die Helfer bescheinigten den Migranten einen insgesamt guten Gesundheitszustand. Anschließend übernahm die Nationalpolizei die weiteren Schritte und leitete die Rückführungsverfahren ein, wie es bei irregulärer Einreise üblich ist.
Weiter Druck auf der Route
Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Ankünften an dieser Küstenlinie, die in den vergangenen Wochen immer wieder Schlagzeilen gemacht hat. Die Behörden registrieren seit Monaten eine anhaltend hohe Zahl von Booten, die von Nordafrika aus Kurs auf die spanische Südostküste nehmen. Allein in diesem Jahr wurden in der Region bereits mehrere tausend Menschen aufgegriffen.
Quelle: europapress.es