Aus für den süßen Genuss?
Bittere Pille für Churro-Fans: Die Stadtverwaltung von Málaga hat einen beliebten Churro-Laden in der Carretera de Cádiz dichtgemacht. Grund dafür sind massive Mängel, die bei einer Inspektion ans Licht kamen.
Was war los?
Laut Stadtverwaltung hatte der Laden einige gravierende Probleme. Unter anderem fehlte eine funktionierende Dunstabzugshaube, was bei einem Betrieb mit ständig laufender Fritteuse ein echtes Sicherheitsrisiko darstellt. Auch barrierefreie Toiletten suchte man vergeblich.
Verweigerter Zutritt zum Keller
Besonders kurios: Der Laden verfügt über einen Keller im Erdgeschoss, dessen Nutzung unklar ist, da die Besitzer den städtischen Kontrolleuren den Zutritt verweigerten.
Brandgefahr und fehlende Einsicht
Die Stadtverwaltung betont, dass der Churro-Laden die Vorschriften für Betriebe dieser Art nicht erfüllt, insbesondere im Bereich Brandschutz. Nach einer ersten Inspektion wurde eine Frist zur Behebung der Mängel gesetzt, diese wurde aber ignoriert. Angesichts der Gefahrenlage – eine Fritteuse im Dauereinsatz ohne Abzug – wurde die Schließung als Sofortmaßnahme angeordnet.
Auch die nachträglich eingereichten technischen Unterlagen konnten die Behörden nicht überzeugen. Bei einer erneuten Kontrolle stellten die Prüfer fest, dass die Mängel weiterhin bestanden.
Was passiert jetzt?
Der Laden bleibt geschlossen, bis die festgestellten Mängel behoben sind. Ob die Churros bald wieder duften, liegt nun in der Hand der Betreiber.