Der Waldbrand in Mijas, der am heutigen Tag am Cerro del Águila ausgebrochen war, ist seit 13:45 Uhr unter Kontrolle, wie der Plan Infoca über X mitteilt. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Dies ist bereits der fünfte Waldbrand in der Provinz Málaga seit dem vergangenen Wochenende. Einmal mehr stellt sich die Frage: Waren wir vorbereitet?
Noch sind zwei Gruppen von Waldbrandbekämpfern, ein Umweltbeauftragter und ein Tanklöschfahrzeug vor Ort, um die Lage vollständig zu sichern. Erste Schätzungen gehen von einer betroffenen Fläche zwischen 1.000 und 1.500 Quadratmetern aus. Angesichts der Bilder und Videos, die Bürger in den sozialen Medien teilen, ist das Ausmaß erschreckend genug.
Brandrisiko steigt – und nun?
Der Zeitraum erhöhter Brandgefahr in Andalusien hat erst am 1. Juni begonnen. Das ist kein überraschendes Ereignis, sondern ein alljährlich wiederkehrendes Phänomen. Die Frage ist doch: Was wurde aus den Lehren der Vergangenheit gelernt? Sind die Präventionsmaßnahmen ausreichend? Oder erleben wir Jahr für Jahr dieselben hilflosen Reaktionen auf eine vorhersehbare Gefahr?
Sommer der Feuer?
Fünf Waldbrände in so kurzer Zeit sind kein Zufall. Sie sind ein Symptom. Ein Symptom für zunehmende Trockenheit, für fehlende Prävention und für eine Politik, die sich allzu oft erst dann bewegt, wenn die Flammen bereits lodern. Es braucht eine ehrliche Analyse der Ursachen und eine konsequente Umsetzung von Maßnahmen, um zukünftige Katastrophen zu verhindern. Denn eines ist sicher: Der nächste Sommer kommt bestimmt.