Die lokale Polizei hat im laufenden Jahr ihre Kontrollen der Müllentsorgungspunkte verstärkt. Wie der Sprecher der Stadtpolizei, Miguel Ángel Benítez, mitteilte, wurden in den ersten fünf Monaten des Jahres bereits mehr Verstöße festgestellt als im gesamten Vorjahr.
Anstieg der Müllvergehen
Bis Mai 2025 wurden insgesamt 283 Ordnungswidrigkeiten registriert, während im gesamten Jahr 2024 lediglich 189 Verstöße dokumentiert wurden. Benítez betonte, dass das Ziel der verstärkten Kontrollen nicht primär die Verhängung von Strafen sei, sondern vielmehr die Verbesserung des Zusammenlebens der Bürger. Die häufigsten Verstöße umfassen die illegale Müllentsorgung außerhalb der zulässigen Zeiten sowie das Ablagern von Abfällen an nicht dafür vorgesehenen Orten.
Hotspots identifiziert
Laut Benítez konzentrieren sich die Vorfälle vor allem auf die Avenida Antonio Belón. In San Pedro Alcántara stellt die Umgebung der Avenida Oriental einen Schwerpunkt für Verstöße gegen die städtischen Verordnungen zur Aufrechterhaltung von Ordnung und Sauberkeit dar. Der Polizeisprecher wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die zulässigen Entsorgungszeiten je nach Jahreszeit variieren. Zwischen April und Oktober dürfen Abfälle von 20:00 bis 23:00 Uhr entsorgt werden, während in den übrigen Monaten die Entsorgung zwischen 19:00 und 23:00 Uhr erlaubt ist. Die Entsorgung von Wertstoffen ist grundsätzlich ohne zeitliche Beschränkung möglich, mit Ausnahme von Glas, dessen Einwurf zwischen 22:00 und 08:00 Uhr untersagt ist.
Weitere Ordnungswidrigkeiten
Neben den Müllvergehen verzeichnete die Polizei auch einen Anstieg anderer Ordnungswidrigkeiten. So wurden im laufenden Jahr bereits 41 Verfahren im Zusammenhang mit unerlaubtem Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit (sogenanntes „Botellón“) eingeleitet, verglichen mit 37 im Vorjahr. Zudem wurden in den ersten fünf Monaten des Jahres 49 Bußgeldverfahren wegen Ruhestörung und Lärmbelästigung sowie 13 Verfahren wegen Verrichtung der Notdurft in der Öffentlichkeit eingeleitet.