Alarm an der Küste: Feuerqualle breitet sich aus
Die berüchtigte Pelagia Noctiluca, besser bekannt als Feuerqualle, macht sich im Mittelmeer breit. Umweltschützer haben die hochgiftige Qualle in den letzten Tagen vor Ceuta, Cádiz und Málaga entdeckt. Das geht aus Meldungen der Umweltorganisationen hervor, welche die Beobachtungsplattform MedusApp zitiert.
Schmerzhafte Begegnung
Die „leuchtende Qualle“, wie sie auch genannt wird, ist alles andere als harmlos. Ihre Berührung kann tagelange Schmerzen verursachen, die betroffene Hautpartie stark anschwellen lassen und in manchen Fällen sogar dauerhafte Narben hinterlassen.
Wo wurde sie gesichtet?
Die aktuellen Sichtungen konzentrieren sich auf die Bucht nördlich von Ceuta, im Gebiet von Sarchal, sowie auf Strände in der Nähe von Torreguadiaro (Gemeinde San Roque, Cádiz) und an verschiedenen Küstenabschnitten Málagas, darunter Calahonda und Torre del Mar.
Ursachenforschung
Experten sind sich einig, dass die Zunahme der Feuerquallen eng mit den steigenden Meerestemperaturen zusammenhängt. Dieser Klimawandel begünstigt die Ausbreitung pelagischer Arten in Küstennähe. Aber auch Faktoren wie Meeresverschmutzung und der Rückgang natürlicher Fressfeinde, wie beispielsweise der Unechten Karettschildkröte und des Roten Thuns, spielen eine Rolle.
Was bedeutet das für Badegäste?
Die Pelagia Noctiluca ist grundsätzlich im Mittelmeer und Atlantik beheimatet. Ihr massenhaftes Auftreten in Küstennähe stellt jedoch eine ernstzunehmende Gefahr für Badegäste dar. Aufgrund ihrer stark ätzenden Wirkung führt ihre Präsenz am Strand häufig zu Badeverboten in den betroffenen Gebieten. Also, Augen auf beim nächsten Strandbesuch!