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Wetterkapriolen

Gelbe Warnstufe: Stürme ziehen auf

10. Juni 2025

Die Wetterlage bleibt unberechenbar. Während einige Regionen Spaniens unter der Hitze stöhnen, drohen anderswo heftige Gewitter. Ein Tiefdruckgebiet sorgt für eine labile Atmosphäre, die sich besonders in Andalusien bemerkbar macht.

Málaga im Visier

Die staatliche Meteorologiebehörde Aemet hat für Teile der Provinz Málaga, speziell die Gegenden um Antequera und die Serranía de Ronda, eine gelbe Warnstufe ausgerufen. Ab Mitternacht bis zum Mittag des 11. Juni muss hier mit heftigen Gewittern gerechnet werden. Ironischerweise bleiben die Temperaturen mit Höchstwerten von 28 Grad in Antequera und 27 Grad in Ronda dennoch ungewöhnlich hoch.

Andalusien im Alarmzustand

Doch Málaga ist kein Einzelfall. Auch in Cádiz, Córdoba und Sevilla gilt die Warnstufe Gelb, ebenfalls wegen zu erwartender Gewitter. Wer jetzt argumentiert, das südspanische Wetter sei nun mal extrem, verkennt die zunehmende Häufigkeit und Intensität solcher Wetterereignisse.

Unbeständiges Wetter in ganz Spanien

Die Unbeständigkeit beschränkt sich keineswegs nur auf Andalusien. Aemet prognostiziert für weite Teile der Iberischen Halbinsel einen Mix aus bewölktem Himmel und teils kräftigen Schauern und Gewittern. Nur die Ostküste scheint vorerst verschont zu bleiben.

Fast überall Warnungen

Neben den bereits genannten Provinzen sind 27 weitere in Alarmbereitschaft. Die meisten Warnungen gelten für Regen und Gewitter, lediglich in Aragonien und Katalonien wird vor Hitze gewarnt. Die Situation ist, gelinde gesagt, besorgniserregend. Während einige noch über „Sommerregen“ lächeln, sollten wir uns bewusst machen, dass extreme Wetterereignisse wie diese keine Ausnahme mehr sind. Sie sind die neue Normalität – und wir müssen uns darauf einstellen.

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