Andalusien trumpft auf! Laut dem aktuellen CWUR-Ranking 2025 (Center for World University Rankings) schneiden die öffentlichen Universitäten der Region im internationalen Vergleich super ab. Alle neun Hochschulen, an denen man seinen Bachelor machen kann, haben es in die Wertung geschafft, wie das Ministerium für Universität, Forschung und Innovation analysiert hat.
Was das CWUR-Ranking so besonders macht
Das CWUR-Ranking, mit Sitz in Saudi-Arabien, ist mega umfangreich und analysiert über 21.000 Unis weltweit. Dabei werden vier Hauptbereiche unter die Lupe genommen: Forschung, Qualität der Lehre, Berufsaussichten der Absolventen und die Qualität des Lehrpersonals.
Wer führt die Spitze an?
In Spanien liegen die Universitäten Autónoma de Barcelona, die Universität Barcelona und die Complutense de Madrid ganz vorne. Die Universität Granada landet national auf Platz sechs (weltweit 350), gefolgt von der Universität Sevilla auf Platz neun (weltweit 414). Danach kommen die Unis Málaga, Córdoba, Cádiz, Pablo de Olavide, Jaén, Almería und Huelva.
Insgesamt sind alle neun andalusischen Hochschulen unter den Top 2.000 weltweit und gehören damit zu den besten 2-8 Prozent der Universitäten weltweit. Weltweit führen die Unis Harvard, MIT und Stanford das Ranking an, gefolgt von Cambridge und Oxford aus Großbritannien.
Wie wird bewertet?
Das CWUR-Ranking setzt auf sieben objektive Indikatoren in den vier genannten Hauptbereichen.
- Forschung: Hier zählen die Anzahl der wissenschaftlichen Artikel, hochwertige Publikationen in Top-Zeitschriften, der Einfluss der Veröffentlichungen und die Zitationen.
- Qualität der Lehre: Gemessen wird der Erfolg der Alumni und wie oft sie internationale Preise abgeräumt haben. Allerdings spielen hier nur Nobelpreise und ähnliche Auszeichnungen eine Rolle, weshalb kaum spanische Unis punkten.
- Berufsaussichten: Hier geht es darum, wie viele Absolventen in Führungspositionen bei den weltweit größten Unternehmen gelandet sind. Die Uni Sevilla schneidet hier ziemlich gut ab.
- Qualität des Lehrpersonals: Hier zählt, wie viele Professoren internationale Preise gewonnen haben. Auch hier punkten die andalusischen Unis leider nicht so stark.
Was bedeutet das Ganze?
Die Methodik des CWUR-Rankings ermöglicht einen transparenten Vergleich der Unis weltweit. Allerdings sollte man beachten, dass Kriterien wie die Qualität der Lehre, die Berufsaussichten und das Lehrpersonal stark auf Erfolge außerhalb des klassischen Uni-Betriebs ausgerichtet sind.
Die guten Platzierungen der andalusischen Universitäten sind ein positives Signal für die gesamte Region. Sie zeigen, dass Andalusien ein attraktiver Standort für Studierende und Forschende ist und dass die Universitäten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Entwicklung leisten. Die Investitionen in Forschung und Lehre zahlen sich aus und machen Andalusien zu einem immer wichtigeren Wissensstandort. Davon profitieren nicht nur die Studierenden, sondern auch die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Trend anhält und die andalusischen Universitäten weiterhin international wettbewerbsfähig bleiben. Dies ist entscheidend, um auch in Zukunft hochqualifizierte Fachkräfte auszubilden und innovative Forschung voranzutreiben.