*Blutdruckmessungen, Wasserverteilung und präventive Empfehlungen vorgesehen*
Angesichts der für das kommende Wochenende prognostizierten intensiven Hitzewelle hat die spanische Hilfsorganisation Cruz Roja (Rotes Kreuz) einen speziellen Einsatz im andalusischen Küstenort Estepona angekündigt. Der Sondereinsatz, der am Sonntag stattfinden soll, verfolgt in erster Linie das Ziel, besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen vor den potenziell schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen extremer Temperaturen zu schützen.
**Versorgungsstation am Paseo Marítimo eingerichtet**
Die Maßnahmen der Hilfsorganisation werden sich auf den Paseo Marítimo konzentrieren, die belebte Strandpromenade der Stadt, wo in den frühen Morgenstunden ein Betreuungszelt aufgebaut wird. Dort wird ein ehrenamtliches Team der Cruz Roja kostenfreie Vorsorge- und Betreuungsleistungen anbieten.
**Blutdruckkontrollen und Wasserverteilung als Kernmaßnahmen**
Zu den zentralen Maßnahmen gehört die Messung des Blutdrucks – ein Angebot, das sich insbesondere an ältere Menschen richtet, da diese in besonderem Maße anfällig für die Auswirkungen extremer Hitze sind. Parallel dazu werden Flaschen mit Trinkwasser verteilt, um die Hydrierung der Bevölkerung sicherzustellen – ein entscheidender Faktor zur Vermeidung von Hitzeschlägen und Dehydrierung.
**Aufklärung und Prävention stehen im Mittelpunkt**
Darüber hinaus wird die Cruz Roja Informationsmaterialien verteilen und praktische Empfehlungen zum Verhalten bei hohen Temperaturen aussprechen. Ziel dieser Aufklärungsarbeit ist es, präventiv gegen gesundheitliche Risiken wie Hitzekollaps oder körperliche Erschöpfung vorzugehen.
**Teil eines umfassenden Engagements für besonders Schutzbedürftige**
Dieser spezielle Einsatz fügt sich ein in das umfassende und kontinuierliche Engagement der Cruz Roja für besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen. Dazu zählen neben älteren Menschen auch Personen mit chronischen Erkrankungen, schwangere Frauen, Obdachlose sowie Familien mit Kleinkindern. Die Organisation unterstreicht damit erneut ihre zentrale Rolle im Bereich der Katastrophenprävention und der gemeinwohlorientierten Gesundheitsfürsorge in Spanien.